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Keine Energie - ist es der Herbstblues?

Es könnte am Herbst liegen, wenn Sie schwer aus dem Bett kommen, den ganzen Tag gähnen oder sich schlapp und traurig fühlen.

Kein Licht – keine Energie

Wenn Ihnen der Antrieb fehlt, Sie sich ständig müde fühlen und zu nichts Lust und Energie haben und dies mit den kürzer werdenden Tagen zusammenfällt, liegt als erste Ursache ein Herbstblues auf der Hand. Wenn dem so ist, können Sie diesen im Gegensatz zu einer echten Erkrankung leicht selbst mildern. Tageslicht und Bewegung sind bei Herbstblues die Therapie der Wahl. Ohne Licht produziert der Körper weniger stimmungsaufhellende Endorphine und schüttet geringere Mengen des Glückshormons Serotonin aus. Eine Viertelstunde täglich Bewegung an der frischen Luft – und schon bald geht es Ihnen wieder besser.

Eine weitere gute Idee ist die Anschaffung einer Tageslichtlampe, die ohne zusätzlichem Aufwand die Serotonin-Produktion ankurbelt. Kleine Wunder können auch gezielt gemütlich gestaltete Abende bei Kerzenschein, gutem Tee und kleinen Köstlichkeiten bewirken. Es geht darum die schönen Seiten der dunkleren Jahreszeit bewusst zu zelebrieren. Gesellige Stunden mit lieben Freunden heben ebenso schnell die Laune.

Wenn diese einfachen Maßnahmen nicht helfen, kann etwas anderes dahinterstecken.

Müdigkeit – spätestens da sollten Sie ärztlichen Rat einholen
 

  • Der Schlaf  ist über längere Zeit nicht erholsam.
  • Es gibt kaum noch wache, aktive Zeiten – ohne Gefühl der Müdigkeit.
  • Die innere Schwere wird auch durch Schlaf, Erholung und körperliche Betätigung nicht leichter.
  • Eine extreme Müdigkeit überfällt Sie, ohne dass Sie sich übermäßig angestrengt hatten.
  • Ihr Alltag wird bereits durch die Müdigkeit beeinträchtigt.
  • Sie können Ihre gewohnte Leistung nicht mehr erbringen.
  • Andere Beschwerden kommen hinzu: Fieber, Schmerzen, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Schwindel, nächtliches Schwitzen, Muskelschwäche, Atemnot, depressive Verstimmung, Gedächtnisstörungen – um nur einige Symptome zu nennen.

Müdigkeit kann viele Ursachen haben

Anhaltende Müdigkeit ist für viele Erkrankungen ein bedeutendes Symptom. In der Regel ist Müdigkeit ein Hinweis dafür, dass dem Körper etwas fehlt: zB Schlaf, Flüssigkeit, Sauerstoff, Bewegung. Eine zusätzliche Schwere zeigt meist an, dass sich der Körper gegen etwas wehrt, zB gegen Krankheitskeime. Die Mobilisation von Abwehrkräften kostet Energie. Eine ungewohnte, hartnäckige oder ständige Müdigkeit ist oft das erste Zeichen, dass etwas mit dem Körper oder der Psyche nicht stimmt.

Wenn die Blutbildung im Knochenmark gestört ist, ein vermehrter Abbau von roten Blutkörperchen stattfindet oder ein Mangel an B12, Folsäure oder Eisen besteht, so ist Blutarmut die Folge, die sich oft durch Kraftlosigkeit und Müdigkeit äußert.

Führt Schlaf nicht mehr zur erhofften Erholung, weil es durch Atemaussetzer zu Sauerstoffmangel während des Schlafes kommt, so ist eine sogenannte Schlafapnoe der Grund für die andauernde Müdigkeit. Ein deutliches Symptom dafür ist Sekundenschlaf während des Tages. Schnarchen kann bereits ein Hinweis darauf sein.

Auch ein Vitaminmangel kann hinter der Müdigkeit stecken. Ein Augenmerk auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu legen ist nie falsch. Es kann aber auch sein, dass der Einsatz von Vitaminpräparaten angezeigt ist.

Wir kennen alle die starke Müdigkeit, die sich einstellt, wenn unser Körper gegen eine Infektionskrankheit ankämpft. Ob grippaler Infekt, Grippe oder Lungenentzündung. Die Müdigkeit hält oft auch nach überstandener Erkrankung eine Weile an.

Hinter ständiger Kraftlosigkeit können auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder eine Schilddrüsenunterfunktion stecken.

Wird für eine krankhafte ständige Müdigkeit keine andere Ursache gefunden und kommt eine unklare Gewichtsabnahme hinzu, sollte man auch in Betracht ziehen, dass Krebs dahinter stecken könnte. Denn Tumore rauben sehr viel Energie.

Depressionen können auch mit Müdigkeit einhergehen - nicht zu verwechseln mit Antriebslosigkeit. Wenn diese Niedergeschlagenheit immer im Winter auftritt, könnte es sich um eine Winterdepression handeln. Helfen die eingangs erwähnten Lebensstil-Maßnahmen nicht, so ist eine Psychiatrische Behandlung von Nöten.

Müde? Setzen Sie eine Maßnahme.

Müdigkeit ist also immer ein Zeichen unseres Körpers, eine Maßnahme zu setzen. Bei angenehmer Müdigkeit nach einer vollbrachten Anstrengung oder Leistung reicht Schlaf oder eine Entspannungstechnik. In manchen Fällen allerdings muss diese Maßnahme eine ärztliche Hilfestellung sein

- für ein Leben mit Qualität!



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