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Hundebesitzer leben länger?

Spätestens im höheren Lebensalter kann der Besitz eines Hundes einen wichtigen Vorteil bringen. Nicht nur unter dem sozialen Aspekt, sondern vor dem Hintergrund, dass die Besitzer körperlich fitter und gesünder sind, sollten Tierliebhaber über die Anschaffung eines Hundes nachdenken.

Im Rahmen einer Studie wurden 771 Männer und Frauen im Alter von mindestens 50 Jahren befragt. Unter ihnen befanden sich Hundebesitzer sowie auch keine Hundebesitzer.
 

Nach der Auswertung der Daten zeigte sich, dass Hundebesitzer höheren Alters, die regelmäßig mit ihrem Haustier spazieren gingen, eine eindeutig bessere körperliche Gesamtverfassung zeigten als diejenigen Menschen, die keinen Vierbeiner besaßen.

Ein täglicher Spaziergang von mindestens einer halben Stunde wirkte sich positiv auf den BMI-Index, also auf das eigene Körpergewicht, und auf die Entstehung chronischer Erkrankungen und gesundheitlicher Einschränkungen aus. Die Zahl der Arztbesuche war bei den Hundebesitzern geringer und auch ihre sportliche Aktivität intensiver als die der Nicht-Hundebesitzer.

Interessanterweise wirkt sich die Intensität der Tierliebe besonders positiv auf diese Eigenschaften aus. Denn Menschen, die stärker mit ihrem Haustier verbunden waren, widmeten sich ihrem Tier häufiger und führten ihren Hund daher häufiger und länger an der frischen Luft aus als unaktivere Hundebesitzer.

Diejenigen Hundehalter, die weniger lange und häufig „Gassi gingen“, begründeten ihre Bewegungsträgheit mit der Größe, mit einer möglichen Aggressivität und mit einer Ungehorsamkeit des eigenen Hundes. Im Vergleich zu 30-Jährigen erzielten die über 60-jährigen Hundebesitzer sogar eine um 50 % erhöhte körperliche Bewegungsintensität pro Tag.


Curl AL. et al.
Dog walking, the human-animal bond and older adults‘ physical health.
Gerontologist 10/2017; 57(5): 930-9.



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