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Meine Frage an die Praxis

LABORWERTE

Warum soll ich zu Labors.at in der Leithastrasse gehen?

Wir – die Praxis Dr. Urlicic und Dr. Reiner – arbeiten schon lange mit diesem Labor und insbesondere mit dieser Filiale sehr eng zusammen. Das bedeutet nicht nur, dass Ihre Befunde elektronisch bei uns eingespielt werden, sondern auch dass wir bei kritischen Werten gesondert darauf hingewiesen werden. Dies funktioniert einzig und alleine bei dieser Filiale von Labors.at, woraus sich für Sie und uns ein besonderer Vorteil ergibt.

Labore benutzen unterschiedliche Tests und unterschiedliche Laborgeräte – woraus sich dann auch in vielen Fällen unterschiedliche Referenzbereiche bei manchen Werten ergeben.  Blutuntersuchungen immer im gleichen Labor vorzunehmen hat also auch den Vorteil, dass immer die gleichen Referenzwerte gelten und somit der Verlauf leicht zu beobachten und zu beurteilen ist.

Wenn Sie das Online-Befundinformationssystem von Labors.at nutzen, haben Sie Ihre Blutbefunde immer abrufbar und leicht vergleichbar.

Bitte beachten Sie:
 

  • Die eingespielten Laborbefunde werden von uns erst bearbeiten und beurteilen, wenn Sie bei uns zu einem Termin anwesend sind.
  • Wurde vereinbart, dass Sie telefonisch über Ihren Befund benachrichtigt werden, bitten wir Sie – ohne Termin – uns die Befunde vorbei zu bringen, damit wir  die Beurteilung durch den Facharzt in die Wege leiten können.
  • Sollten wir wegen eines akuten Wertes von Labors.at benachrichtigt werden und Handlungsbedarf besteht, melden wir uns bei Ihnen.

 

Wieso muss man meist nüchtern zur Blutabnahme erscheinen?
Und was bedeutet "nüchtern" genau?


Jede Form der Nahrungsaufnahme oder auch des Trinkens beeinflusst die Blutwerte massiv. Deshalb sollte man bereits längere Zeit nichts zu sich genommen haben, das die Blutwerte verfälscht – also „nüchtern“ sein.

Ursprünglich wurde der Begriff nüehtern oder nuchturn in Klöstern verwendet, um den Zustand des nichts Essens und nichts Trinkens zu benennen. Es liegt nahe, dass er aus dem Lateinischen „nocturnus“ - „nächtlich“ abgeleitet wurde, da der erste Gottesdienst in den Klöstern zeitlich in der Früh, vor der ersten Mahlzeit stattgefunden hat.

„Nüchtern sein“ bedeutet also, dass der Magen ab einem bestimmten Zeitpunkt leer bleibt.

Wer morgens nüchtern zur Blutuntersuchung gehen soll, nimmt als letzte Mahlzeit das Abendessen zu sich und lässt das Frühstück ausfallen. Die letzten 6 bis 8 Stunden vor der Blutabnahme sollte nichts gegessen werden. Dies gilt auch für die Mehrzahl von Getränken. Ein Glas klares Wasser oder ungesüßter Tee ist bis 2-3 Stunden vor der Blutabnahme unproblematisch.


Was sind Normalwerte, Referenzwerte und Referenzbereiche?

Im Laborbefund werden die Ergebnisse der Laboruntersuchungen in einer Tabelle dargestellt. In den Zeilen sind die jeweiligen Laboranalysen aufgelistet und in den Spalten die Untersuchungsergebnisse, wobei es sich in den meisten Fällen um Zahlenwerte handelt neben denen die Einheiten ausgewiesen sind. Eine weitere Spalte beinhaltet den sogenannten Referenzbereich bzw. Normalwerte.

Im Rahmen der Diagnose werden die Werte des Patienten mit den Referenzwerten verglichen. Hat der Patient eindeutig erhöhte oder erniedrigte Werte, so gibt dies Hinweis auf eine zugrundeliegende Erkrankung.

Alle drei Begriffe Normalwerte, Referenzwerte und Referenzbereich bezeichnen also den Vergleichswert um das Laborergebnis als „normal“ oder als „außerhalb der Norm“ zu klassifizieren. Dabei beeinflussen Faktoren wie Untersuchungsmethode, Alter, Geschlecht und tageszeitliche Schwankungen den Referenzbereich.

In der Labormedizin wird der Referenzbereich angegeben, in dem sich 95 % der gesunden Menschen befinden. Laborwerte sind eine sehr individuelle Sache, die von Lebensstil, Ernährungsgewohnheiten, Alter und Geschlecht und biologischen Unterschieden abhängig sind.

Die Varianten sind so mannigfach, dass die Beurteilung der vorliegenden Ergebnisse – auch in der Zusammenschau – nur ein Facharzt beurteilen kann.


Kann man anhand einer Blutprobe jede Krankheit ermitteln?


Nein, das kann man nicht. Anhand eines einzigen Wertes lässt sich in den seltensten Fällen eine eindeutige und zweifelsfreie Diagnose stellen. Erst anhand mehrerer von der Norm abweichenden Blutwerte lassen sich Tendenzen erkennen. Aus dem Zusammenspiel von optischer Beurteilung, Beschwerdebildern und weiteren Untersuchungen kann der Arzt eine Diagnose stellen.

Es gibt aber auch Erkrankungen und Störungen, die sich nicht im Blutbild zeigen und für die andere Diagnosemethoden eingesetzt werden müssen.