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Zecken-Infos

Die FSME - Impfung


Impfschema:
 

1.   Grundimmunisierung

2.   2. Teilimpfung nach 1-3 Monaten nach der Grundimmunisierung

3.   3. Teilimpfung nach 5-12 Monaten nach der 2. Teilimpfung

4.   1. Auffrischung nach der 3. Teilimpfung

5.   Weitere Auffrischungen alle 5 Jahre

6.    Alle 3 Jahre weitere Auffrischungen ab dem 60. Lebensjahr 

 

Rascher Impfschutz

 

Wird mit der Grundimmunisierung in der warmen Jahreszeit, wenn die Zecken bereits aktiv sind, begonnen, wird ein rascher Impfschutz empfohlen. In diesem Fall kann die 2. Teilimpfung bereits 14 Tage nach der ersten Teilimpfung erfolgen. In der Folge gilt das allgemeine Impfschema.

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Das Krankheitsbild der FSME

 

Nach einer Inkubationszeit von ca. 7 bis 14 Tagen kommt es zur uncharakteristischen Symptomatik eines fieberhaften Infektes, oft auch mit hohem Fieber einhergehend. Dies klingt nach 1 bis 8 Tagen meist wieder ab. Nach 1 bis 20 Tagen tritt bei etwa einem Drittel  der Infizierten eine zweite Erkrankungsphase mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und einem veränderten Blutbild auf. Neben einer Hirnhautentzündung können auch das Gehirn und das Rückenmark betroffen sein. 2 % der Erkrankungsfälle verlaufen tödlich. 10 -20 % der schwer Erkrankten, leiden nach Abklingen der akuten Symptome am Post-enzephalitischen Syndrom. Neuropsychiatrische Folgen, wie starke Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Depressionen, Störungen des autonomen Nervensystems, Schwerhörigkeit und parathymischen Zustände - aber auch Restlähmungen gehören zu den gefürchteten Langzeitfolgen.

Kann die FSME behandelt werden?

Der einzig wirksame Schutz gegen die Erkrankung ist die aktive FSME-Impfung. Nach heutigem Wissensstand besteht die Therapie bei einer FSME-Erkrankung ausschließlich aus der Behandlung und Linderung der Symptome.

 

Weitere Krankheiten durch Zecken

Zecken können verschiedenste Erreger beherbergen. Deshalb ist auch die Zahl der von ihnen übertragenen Krankheiten dementsprechend groß. Neben FSME und Borreliose können sie auch Babesose, Ehrichiose, Fleckfieber, Krim-Kongo-Fieber und andere übertragen.

Die Borreliose

Die Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. Sie wird durch ein spiralförmiges Bakterium verursacht. Ein typisches Symptom ist eine ringförmige Hautrötung, die sich einige Tage bis Wochen an der Einstichstelle zeigt. Es treten auch allgemeine Symptome, wie Abgeschlagenheit, Fieber- und Kopfschmerzen auf. In der Folge können Krankheitszeichen einer Hirnhautentzündung, starke Schmerzen und Herzprobleme auftreten.  Auch Gesichtslähmungen und Gelenksentzündungen gehören im chronischen Stadium der Krankheit zu den Symptomen.

Derzeit gibt es keine Impfung gegen Borreliose.
Je rascher Sie Zecken entfernen, desto geringer ist die Gefahr einer Ansteckung durch Borrelien.

Zecken richtig entfernen



Noch mehr Informationen finden Sie auf:

www.zecken.at